Zielgruppen für Mobilitätswende im urbanen Raum

20141201_GPSM_logo_Mitglied300x160PM Neue Studie von LSE Cities und InnoZ Identifiziert Zielgruppen für Mobilitätswende im  urbanen Raum : Junge und umweltbewusste Stadtbewohner leiten Wende in urbaner Mobilität ein. Große Innovative Nutzergruppen sind offen für neue Mobilitaetsdienste und e Fahrzeuge + Weniger als 1/6 der Einwohner in Berlin und London haben starke Identifikation mit PKW . Hohe Kosten und adäquate Alternativen als Gründe, kein Auto zu besitzen. Smartphones als starker Faktor zur Förderung neuer Mobilität Zusammenhänge zwischen Mobilitätstypen und Verhalten. Politikempfehlungen zur
Ökologisierung des urbanen Verkehrs für verschiedenen Zielgruppensegmente Innovatoren als Zielgruppe für eine Stärkung neuer urbaner Mobilität
Bestimmte Gruppen sind für neue Mobilitätangebote weitaus offener als andere.
Diese „Vorreiter“ agieren als Innovatoren und sind Vorbilder für jene, die später
mit der Nutzung neuer Angebote nachziehen.
Vor diesem Hintergrund hat LSE Cities an der London School of Economics and
Political Science (LSE) und das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) in einer gemeinsamen repräsentativen Studie
mehr als 3.400 Menschen in London, Berlin und drei weiteren deutschen
Großstädten zu ihren Mobilitätseinstellungen befragt. In der vom
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Alfred
Herrhausen Gesellschaft geförderten Studie wurde darüber hinaus auch das aktuelle Mobilitätsverhalten, Einstellungen zur Wohnortwahl, Technologieaffinität
sowie Nutzungs und Kaufbereitschaft für e Fahrzeuge erfasst.

Sechs Mobilitätstypen

Bei einer vergleichenden Auswertung zwischen Berlin und London mit je etwa
1.000 Befragten wurden auf Basis der individuellen Mobilitätseinstellungen der
Befragten sechs verschiedene Gruppen identifiziert. Zwei dieser sechs Gruppen
oder ‚Mobilitätstypen‘ haben ein hohes Potential, die Mobilitätswende im
urbanen Raum voranzutreiben: Die „Innovativen Zugangs-Orientierten“
sind jünger als der Durchschnitt der Bevölkerung, sehr flexibel und sehr technologieorientiert. Sie nutzen sehr häufig ihr Smartphone als Hilfsmittel für die urbane Fortbewegung und haben eine sehr pragmatische Einstellung bei ihrer Ver
kehrsmittelwahl: Verkehrsmittel werden je nach Zielort und Zweck der Reise flexibel auf Grundlage von Kosten, Zeit oder der aktuell per Smartphone verfügbaren Informationen gewählt. Diese Gruppe repräsentiert jeweils ca. 15 Prozent der Bevölkerung in Berlin und London.

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