Nationaler Rückstandsbericht. Elektromobilität 2014

Es fährt, das elektrische Auto, man sieht es auf den Straßen in den deutschen Innenstädten,  auf den Firmenparkplätzen und vor Behörden. Doch die Zahl der von Privatpersonen  zugelassenen Elektroautos? Es  sind erkennbar deutlich weniger Menschen bereit vom Benzin und dem Turbodiesel auf Stromer umzusteigen, als von Herstellern geplant und politisch gewünscht  und vollmundig angekündigt wurden. Die Marktvorlaufsphase hinkt deutlich hinterher den Erwartungen her.

Der gerade erschiene  Fortschrittsbericht der  Nationalen Plattform Elektromobilität  zeigt nun auf, dass nur die  Hälfte der magischen Zahl von 1 Millionen Elektrofahrzeuge erreicht werden kann. Wenn, ja wenn, weitere neue Zielgruppen erschlossen werden können, die einen witschaftlichen Vorteile aus der Elektromobilität ziehen können. Hier ist die gute Nachricht: Das Elektroauto als Flottenfahrzeug oder als Dienstwagen ist im Markt gut angekommen.

Was tun? Klar. Mehr Anreize schaffen. Steuervorteile beim Kauf, Sonderrechte diese  politische Asse haben wir ja noch gar nicht richtig ausgespielt. Der Bericht der Experten der Nationalen Plattform Elektromobilität möchte diese natürlich nicht ausschließen. schlägt  aber vor, zunächst neue Zielgruppen im gewerblichen Transport in den Metropolen mit einem guten Angebot zu überzeugen. Im Bereich kleinerer Nutzfahrzeuge. Man denke an Elektrofahrzeuge, die im Service in der Stadt nur eine kurze Tour täglich fahren, wo zwischen diesen Einsätzen genug  Zeit bleibt, um das Fahrzeug wieder komplett aufzuladen.  Pizzadienst, Pflegedienste.

Elektromobilität als Beitrag  zu einer Willkommenskultur und als  Anerkennung für die Sozialen Dienstleister, die angesichts der Bevölkerungschrumpfung  und einer Überalterung ja nachhaltig wachsen werden.  Finde ich gut.

Hier ist der Link zum Download des Berichtes:

http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=493464.html

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