Mobilitätsstationen bieten noch viel Potential. Hier das Beispiel in Leipzig

Die Leipziger Verkehrsbetriebe ( LVB ) und ihre Projektpartner haben die schrittweise Eröffnung von “Mobilitätsstationen” in Leipzig bekanntgegeben. Unseres Erachtens bieten diese jedoch noch viel Verbesserungspotential.

Aus der Pressemitteilung:  “Das Umsteigen wird in Zukunft in Leipzig noch einfacher: Als eine der ersten Mobilitätsstationen wird Anfang Juli die Station am Wilhelm-Leuschner-Platz eröffnet. Schrittweise folgen dann die weiteren 24 Stationen, die im gesamten Stadtgebiet verteilt sind. Diese verknüpfen den öffentlichen Personennahverkehr mit mindestens zwei weiteren Verkehrsanbietern ( Car- und Bikesharing ) und bieten außerdem die Möglichkeit zum Aufladen von Elektroautos. Damit wird ein Baustein der städtischen Strategie umgesetzt, die auf eine Förderung stadtverträglicher Mobilitätsangebote setzt. Mit diesem Projekt leisten die Unternehmen der LVV-Gruppe einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Elektromobilität.

Im Rahmen des EFRE-Fördermittelprojektes „Leipzig mobil – neue Wege zur öffentlichen Mobilität“ entsteht neben den Stationen auch die Mobilitätsplattform bzw. Mobilitätsapp zur Information und Routenauskunft, zum Finden von Ausleihstationen sowie in Zukunft zur Buchung multimodaler Angebote. Für die Leipziger Verkehrsbetriebe ( LVB ) GmbH ist dies ein wichtiger Meilenstein in der weiteren Entwicklung hin zum integrierten Mobilitätsdienstleister.”

“Der Freistaat Sachsen unterstützte im Rahmen der Förderung durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung das Projekt „Leipzig mobil – neue Wege zur öffentlichen Mobilität“ mit über einer Million Euro. Insgesamt kostet das Projekt rund 1,6 Millionen Euro. Darüber hinaus erhielten die Stadtwerke Leipzig für das Errichten der Elektroladesäulen Mittel über die Programme Schaufenster Laternenparken und SaxMobility II vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, sowie für Wirtschaft und Energie zur inhaltlichen Bearbeitung, für Hardware und die Systemanbindung. ”

Was ist daran zu optimieren?  Das System ist Anbieter-zentristisch:

  • Es ermöglicht keinen Dialog zwischen den Kunden und den Anbietern
  • Es ist nicht offen für andere Anbieter, die ebenfalls in den (e)-Mobilitätsmarkt einsteigen wollen. Damit führt es zu einer Abschottung und Marktzugangssperre für neue, clevere Konzepte.
  • Es nimmt nur die Anbieter von Mobilität in den Blick – nicht jedoch die evtl. online buchbaren  “Points of Interest”, zu denen sich die Menschen überhaupt hinbewegen wollen. Sei es das Theaterhaus, der Kanuverleih oder der  Imker im Grünen Ring Leipzig

Des Weiteren hat man für viel Geld eine eigene Software entwickelt, dabei hat man mit unserem Projektpartner und Kunden Inbooma eine Software-Schmiede vor der Haustür in Leipzig , die ein hocheffektives und kostengünstiges Buchungssystem entwickelt hat und dieses bereits erfolgreich im In- und Ausland betreibt und mehrere tausend Buchungen pro Tag vorweisen kann.

IP-GreenMobility,  Inbooma und weitere DE Partner und Unterstützer, werden ihr gemeinsames Konzept “RadWegeRaum” bald lancieren.

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