Emobility Technik im Rennsport: „Mit viel weniger Energie ähnlich schnelle Rundenzeiten zu erzielen als bisher“

Was sich da abspielt mag erst einmal wenig mit Emobility zu tun haben, doch eine Regeländerung bei  einem Rennsport Klassiker, dem 24 Heures  Le Mans in Frankreich, fordert eine Abkehr von Energieverschwendung hin zu  einem  Paradigmenwechsel. Nun muss man schneller werden aber dabei viel weniger Energie verbrauchen. Wie das mit Hilfe von Emobility Technik geht, das erklärt AUDI, der Konzern, der fast schon ein Abonnement auf den Sieg – und die ersten drei Plätze-  in Le Mans in den letzten Jahren hatte.   

Neues Reglement bei den 24 Stunden von Le Mans

Das  Reglement hat sich in seinen Prinzipien grundsätzlich verändert.

„Es geht darum, mit viel weniger Energie ähnlich schnelle Rundenzeiten zu erzielen als bisher. Aus weniger mehr machen: ein zukunftsweisender Ansatz.Der nächste Audi R18 E-tron Quattro steht für eine völlig neue Generation von Le-Mans-Prototypen“, erklärte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich gegenüber der Redaktion  Springer Science for Professionals.

„Eine im Motorsport grundlegende Herangehensweise wird aufgegeben. Statt Leistung wird die eingesetzte Energie begrenzt – das entspricht dem Zeitgeist und öffnet den Ingenieuren große technische Freiheiten.Der neue R18 muss mit bis zu 30 Prozent weniger Kraftstoff auskommen als sein direkter Vorgänger. So wurden neben dem Verbrennungsmotor erstmals zwei Hybrid-Systeme in das Antriebskonzept integriert. Wie schon zuvor wird beim Bremsen durch eine Motor-Generator-Unit (MGU) kinetische Energie an der Vorderachse zurückgewonnen, die in einen Drehmassenspeicher fließt. Erstmals ist der Turbolader des Verbrennungsmotors an eine E-Maschine gekoppelt.  Weitere Neuerungen: Warum nicht die Hitzeenergie des Abgasstroms in elektrische Energie verwandeln – beispielsweise beim Erreichen der Ladedruckgrenze. Auch diese Energie wird dem Drehmassenspeicher zugeführt.  Je nach Betriebsstrategie könne die gespeicherte Energie beim Beschleunigen wieder an die MGU an der Vorderachse zurückfließen, aber auch an den neuartigen E-Turbolader“. (Chris Reinke, Leiter LMP bei Audi Sport )

Der Erfolg dieses E- Turboladers bei Le Mans 2014  wird sicher Folgen für den „Fortschritt durch Technik“ bei AUDI  haben und Emobility als Entwicklungsfeld für deutsche Ingenieurskunst dort und bei den anderen Herstellern, die am 24 Stunden Rennen von Le Mans  unter neuen Energie Spar Bedingungen teilnehmen, aufwerten.

Mehr dazu  finden Sie hier:

http://www.springerprofessional.de/alter-name-neue-technik-der-naechste-audi-r18-e-tron-quattro/4877566.html?linktyp=teaser2&newsletterID=136&sendID=12463&cm_mmc=ecircleNL-_-LM_GE-B2B+NL+SpringerProfessional+Automobiltechnik_NL_13.12.2013-_-S_Audi+R18+E-tron+Quattro+%7C+Rinspeed+Xchange+%7C+GM+verkauft+PSA-Anteile+%7C+Scheibenwischer+als+Regenmesser-_-L_14

 

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