Beim Laden bitte Diskretion!

Die Ausgangslage: Der Fahrer muss sich an der Stromsäule eines Anbieters identifizieren, bevor er das Elektromobil aufladen kann. Dann werden Standort und Stromverbrauch an seinen Mobilitätsoperator, also etwa die heimischen Stadtwerke, gesendet und mit der allgemeinen Stromrechnung beglichen.Datenschutz einhalten und Servicefreundlichkeit. Ein bisher ungelöstes Paradox. In Ulm und Ulm herum forscht der Informatiker Prof. Dr. Kargl an diesem Thema.

„Nach einem so genannten ,Privacy Impact Assessment‘ zur Analyse dieser Probleme haben wir das bisherige Protokoll bei voller Funktionalität umgebaut. Dank geeigneter kryptographischer Mechanismen bleibt dem Anbieter nun verborgen, wer an seiner Stromsäule auflädt. Der Mobilitätsoperator erfährt hingegen, wie viel getankt wurde, nicht aber wo, “ erklärt Kargl. Die Bezahlung laufe dann datenschutzfreundlich über eine zusätzliche Instanz zwischen Ladeanbieter und Mobilitätsoperator. Sollte es zu Unregelmäßigkeiten kommen, könne jedoch der Klarname des Nutzers kontrolliert offen gelegt werden.

Popcorn für den Datenschutz

Das umgebaute, auf den Namen POPCORN getaufte Protokoll ist übrigens in elektrische Miniatur-Modellfahrzeuge sowie in eine nachgebaute Ladesäule implementiert und so getestet worden.

 

Mehr dazu: http://idw-online.de/de/news585101

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Leise durch den Vogelsbergkreis – Elektromobilität als konstruktive Partizipation der ländlichen Bevölkerung .

(Aus der PM Vogelsbergkreis und Goethe Universität Frankfurt) Der Vogelsbergkreis geht neue Wege, um das Mobilitätsangebot im Landkreis zu optimieren.

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